Diese Seite enthält einige Tipps für alle, die die „Retrophone“-Telefon-Jukebox für klassische Telefone selbst bauen möchten. Eine vollständige Liste aller benötigten Teile, die 3D-Druckdateien und eine Basis-Firmware für den im Entwurf verwendeten Arduino Pro Mini sind als Open Source verfügbar und unter https://github.com/Arnoud-Whizzbizz/retrophone zusammengestellt.
Jeder ist herzlich eingeladen, den Entwurf für eigene Experimente zu nutzen. Der elektronische Entwurf und die Software wurden unter der GPL-2.0-Lizenz veröffentlicht. Es ist nicht gestattet, die Entwürfe oder die Firmware ohne Genehmigung für kommerzielle Zwecke zu nutzen.
Weitere Informationen zum eigenständigen Programmieren des Arduino Pro Mini im Retrophone finden Sie auf der separaten Seite zum Thema FTDI-Programmierung.
Einzelteile, Bausätze usw. werden von mir leider nicht geliefert. Allerdings sind (gegen einen kleinen Beitrag zu den Entwicklungskosten) auf Anfrage noch einige Exemplare der ersten Version der Leiterplatten (mit der Aufschrift „july 2023“) erhältlich – für alle, die schnell und ohne vorherige Herstellung einer größeren Auflage selbst ein Retrophone bauen möchten. Bitte kontaktieren Sie uns über das Formular unten auf dieser Seite für weitere Informationen. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Komplett gebaute und getestete Retrophones sind (auf Wunsch inklusive Telefon) als Sonderanfertigung auf Anfrage erhältlich. Für professionelle Sonderanfertigungen wird ein modulares System verwendet, das durch externe Sensoren ausgelöst werden kann, Türöffner und Relais steuern kann, die Klingel im Telefon zum Läuten bringen kann usw. Sind Sie auf der Suche nach einer schlüsselfertigen Lösung, beispielsweise für Ihren Escape Room, eine Ausstellung oder ein Kunstprojekt? Kontaktieren Sie mich, und ich denke gerne unverbindlich mit Ihnen mit!
Es gibt zwei mögliche Ausführungen des Retrophone. Wenn Sie ein klassisches niederländisches Telefon (wie z. B. das T65) ohne jegliche Modifikation direkt anschließen möchten, wählen Sie das Modell mit integrierter PTT-Steckdosenleiste. Das Gehäuse kann mit den 3D-Dateien wall-case.stl und lid-flat-basic-holes.stl gedruckt werden.
Die in den Niederlanden erhältliche Q-Link-Telefonsteckdose für Aufputzmontage (Art.-Nr. 00.133.44) verfügt zudem über einen RJ11-Anschluss für modernere oder ausländische Telefone. Wenn Sie am Retrophone nur einen RJ11-Anschluss benötigen, können Sie das Gehäuse mit den 3D-Druckdateien RJ11-port-case.stl und lid-flat-basic-holes-RJ11-lip.stl drucken (lassen).
Das Retrophone kann sowohl mit herkömmlichen Telefonen mit Wählscheibe (wie dem klassischen T65) als auch mit moderneren Tastentelefonen (wie dem T65-TDK) verwendet werden.
Traditionell bezeichnet man den Wählvorgang bei einem Telefon mit klassischer Wählscheibe als „Impuls-Tastenwahl“ (IDK). Telefone mit Drucktasten sind Geräte mit sogenannter „Tonwahl“ (TDK). Diese Geräte verwenden Töne anstelle von Impulsen. Um diese Geräte nutzen zu können, muss das Retrophone mit einem sogenannten Dual-Tone-Multi-Frequency (DTMF)-Decoder ausgestattet sein.
Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Wenn das Retrophone ausschließlich mit einem Telefon mit Wählscheibe verwendet wird, können die Bauteile U4 (der MT8870-DTMF-Decoder), der Quarz Y1, die Kondensatoren C1 und C6 sowie die Widerstände R6, R9 und R11 weggelassen werden.
Der Schalter SW2 und die LED D6 (mit Vorwiderstand R13) sind ebenfalls optional. In der Standardausführung des Retrophone müssen sie nicht eingebaut werden.
Dieser zusätzliche „Konfigurations-Druckknopf“ ist eine mögliche zukünftige Erweiterung und wird derzeit noch nicht von der Standard-Firmware unterstützt. Für spezifische Anpassungen kann dieser Druckknopf beispielsweise verwendet werden, um den Grundfunktionen zusätzliche Funktionen hinzuzufügen.
Die sogenannten Gerber-Dateien auf GitHub wurden inzwischen aktualisiert und tragen die Kennzeichnung „March 2025“, aber wenn Sie die PCB-Version 1 mit der Kennzeichnung „July 2023“ verwenden, gibt es einige Punkte, auf die Sie achten müssen